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VHS Hannover

Zwischen Antike und Neuzeit - Mittelalter I
Was ist das Mittelalter? Wann beginnt es, wann endet es? Nach einer allgemeinen Einführung werden wir uns mit dem Übergang zum Frühmittelalter befassen. Die Änderungen in Technik, Handel, Kunst und Gesellschaft, die letztlich zur Entwicklung einer feudalistischen Gesellschaft führten, werden anhand von Funden und Befunden sowie historischen Quellen dargestellt. Neben der Merowingerzeit ist die Zeit Karls des Großen zentrales Thema.

6 x donnerstags, 17.15 Uhr - 18.45 Uhr, vom 16.02. - 22.03.12
Veranstaltungsort: Landesmuseum Hannover

Dr. phil. Beate Veil

Ergänzend zum Seminar wird eine Exkursion zu den frühen Kirchen im Wendland angeboten. In der Patronatskirche in Platow wird Herr von Platow uns führen, mit Gang auf den Turm. Mit dem Bus 49,50 €, telefonische Anmeldung unter 0511/6069791.



Stumme Botschaften:
Bilderhöhlen, Felsbilder, Bilderschriften, mittelalterliche Kathedralen

Das Seminar führt zu den Anfängen der "Kunst" und zu den Ursprüngen der Schrift. Durch bildliche Darstellungen erhalten wir einen schemenhaften Einblick in Mythos und Vorstellungswelt der Menschen. In den Höhlen der Steinzeit stehen wir erstaunt vor den "Abbildern der Gedanken" der Jäger und Sammler, die vor 15.000 - 30.000 Jahren gelebt haben und wir können ihre Botschaft nicht entschlüsseln, weil uns ihre Gedankenwelt fremd ist. Die christliche Botschaft des Mittelalters können wir aber noch "lesen", denn wir sind mit der geistigen Welt des Mittelalters durch das Christentum noch verbunden und durch die historischen Überlieferungen mit ihren Symbolen vertraut. Auch hier ist die Kunst das Medium. In diesem Seminar wollen wir der mythischen Gedankenwelt des Menschen anhand von konkreten Beispielen näher kommen.


Termin: donnerstags, 07.06.-12.07., 6 x, 11.00 - 12.30 Uhr
Veranstaltungsort: Landesmuseum Hannover

Dr. phil. Beate Veil (Archäologin)



Der Amazonenmythos - Von Penthesilia bis Brünnhild

Seit dem 8. Jh. v. Chr. ist durch Homers Ilias der Amazonenmythos bekannt. In allen nachfolgenden Zeiten sponnen sich weiteren Geschichten um die wehrhaften Amazonen, die irgendwo am Rande der Welt beheimatet sind. Wir begegnen ihnen beispielsweise in der berühmten Ebstorfer Weltkarte des 13. Jhs., wir finden Sie im Namen des Amazonas und in Völkerschauen des 19. Jhs. Wir wollen die Amazonen in ihrem Ursprung archäologisch aufspüren und die Rezeption bis zur Gegenwart nachvollziehen.

Termine: 4 x dienstags von 11.00 - 12.30 Uhr, 24.04.-22.05.2012
Veranstaltungsort: Landesmuseum Hannover

Dr. phil. Beate Veil


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